Service am Montag

Stellen

Hauptamtlich Lehrende auf Zeit im Lehrbereich Rechtswissenschaften, Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Wiesbaden, Bewerbungsfrist: 29.08.2016.

Hauptamtliche Lehrkraft mit den Schwerpunkten: Sozialrecht und insbesondere Rentenversicherungsrecht, Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung, Altenholz, Bewerbungsfrist: 02.09.2016.

Wissenschaftl. Mitarbeiter*in, 50 %, Zentralinstitut für Raumplanung (Geschäftsführender Direktor: Prof. Jarass), Universität Münster, Bewerbungsfrist: 05.09.2016.

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Darum in die Ferne schweifen: Ein Werkstattbericht zur nächsten Assistententagung in Hagen

von SEBASTIAN PIECHA

Sebastian-PiechaSave the date: 21. bis 24. Februar 2017

Die Teilnehmer der letzten Assistententagung in Mainz wissen es schon: Die nächste und mittlerweile 57. Assistententagung Öffentliches Recht wird 2017 erstmals in der westfälischen Metropole Ruhr am Rande des Sauerlands, an der FernUniversität in Hagen stattfinden. Wir sind sehr stolz, diese großartige Tradition der Assistententagung bei uns in Hagen fortführen zu dürfen. Als Mitglied des Organisationskomitees möchte ich Euch in diesem Blogbeitrag einen kurzen Werkstattbericht geben.

Vorab: Merkt Euch als Termin für die kommende Assistententagung bitte den 21. bis 24. Februar 2017 vor. Wir freuen uns, wenn wir Euch dann möglichst zahlreich in Hagen werden begrüßen dürfen! Weiterlesen …

Service am Montag

Stellen

Eine Stelle als wiss. Mitarbeiter/in (50%) an der international ausgerichteten Professur für Öffentliches Recht (Hengstberger Stiftungsprofessur) des Instituts für Staatsrecht, Verfassungslehre und Rechtsphilosophie der Universität Heidelberg (Prof. Dr. Anja Seibert-Fohr). Bewerbungsfrist: 1. September 2016.

Eine Stelle als Forschungsreferent/in (50%) am Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung in Speyer (Programmbereich »Transformation des Staates in Zeiten der Digitalisierung« unter Betreuung von Prof. Martini). Bewerbungsfrist: 25. August 2016.

Eine Stelle als wiss. Mitarbeiter/in (75%) am Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht,Rechtsvergleichung und Europarecht an der Johannes-Guttenberg-Universität Mainz (Prof. Dr. Elke Gurlitt). Bewerbungsfrist: 15. September 2016. Weiterlesen …

Eine unantastbare Verfassung? – Vom Sinn und Unsinn der Debatte um Verfassungsänderung in Japan

von TOMOAKI KURISHIMA

tomoakiSeit ihrer Proklamation vor 70 Jahren wurde die japanische Verfassung (JV), die größtenteils von Amerikanern verfasst wurde, bis heute nicht ein einziges Mal geändert: Seit der Wiedererlangung der Souveränität im Jahre 1952 ist zwar ein Änderungsvorhaben aus dem konservativen Milieu immer wieder aufgetaucht, blieb aber stets erfolglos. Wird die Verfassung weiterhin unangetastet bleiben? – diese Frage lässt sich nicht mehr mit einem klaren „Nein“ beantworten. Angesichts der politischen Lage nach der Oberhauswahl im Juli erscheint eine Verfassungsänderung nicht so fernliegend. Aber: Wozu braucht man eigentlich eine Verfassungsänderung? Was soll geändert werden? Weiterlesen …

Intersexualität bleibt unsichtbar: Der Beschluss des Bundesgerichtshofs zu Intersexualität im Personenstandsrecht

von JENS T. THEILEN

Theilen - Foto Kopie„Das Personenstandsgesetz lässt eine Eintragung wie ‚inter’ oder ‚divers’ als Angabe des Geschlechts im Geburtenregister nicht zu“ – so der BGH in einem Beschluss vom 22. Juni 2016. Ein inter* Mensch namens Vanja hatte, begleitet von der Kampagnengruppe „Dritte Option“, Mitte 2014 einen entsprechenden Antrag beim Standesamt Gehrden eingereicht und gegen dessen Ablehnung Beschwerde erhoben. Der Beschluss des BGH bringt das Verfahren zu einem vorläufigen Ende, das ebenso wenig überraschend wie zufriedenstellend ist. Weiterlesen …

Service am Montag

Stellen

Wiss. Mitarbeiter*in, Institut für Deutsches und Europäisches Wasserwirtschaftsrecht, Prof. Dr. Michael Reinhardt, LL.M. (Cantab.), Universität Trier, Frist: 15. August 2016.

Wiss. Mitarbeiter*in, Lehrstuhl für Strafrecht, Strafverfahrensrecht und Rechtsphilosophie, Prof. Dr.  Gerhard Seher, Freie Universität Berlin, Frist: 22. August 2016.

Wiss. Mitarbeiter*in, Lehrstuhl für Öffentliches Recht III mit Rechtsvergleichung, Prof. Dr. Michael Fehling, LL.M. (Berkeley), Bucerius Law School, Hamburg, Frist: 22.08.2016. Weiterlesen …

#NoHateSpeech und die Meinungsfreiheit

von OLE SIEMEN

SiemenDer Ton in den sozialen Netzwerken ist seit jeher rau. Nicht erst seit Beginn der Flüchtlingskrise fallen Äußerungen, die schwer erträglich sind. Verschiedene Aktivitäten der Bundesregierung versuchen, gegenzusteuern. Schießen sie über das Ziel hinaus? Weiterlesen …

From effective to efficient regulation of ICT: time to build the backbone of information technology legislation

by XENOFON KONTARGYRIS

Xenofon KontargyrisIt is high time for ICT regulation to make that decisive step and build on the knowledge gathered so far in order to acquire that essential element every major field of law has, i.e. generic laws and principles that serve as the backbone of a body of legislation.

It is commonly accepted that, in general, ICT technology develops more quickly than laws. Simultaneously, the range of applications developed with the use of ICT is so wide that a lot of novel situations calling for regulatory arrangement show up at an accelerating pace. As a result, there is a growing demand for specialized legislation dealing with these applications and the issues they raise. It would be unfair not to recognize that considerable progress has already been achieved and that modern jurisdictions, to a certain extent, manage to provide answers to the regulatory questions that arise out of the vast range of technological applications at an ever more satisfactory pace. However, as the types of ICT applications are amplified further, apart from the range of laws required, our experience with regulating information technology affairs also accretes.

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Service am Montag

Wiss. Mitarbeiter (m/w), Lehrstuhl für Medienrecht, Kulturrecht und öffentliches Recht, Prof. Dr. Matthias Cornils, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Wiss. Mitarbeiter (m/w), Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Sozial- und Gesundheitsrecht und Rechtsphilosophie, Prof. Dr. Huster, Ruhr-Universität Bochum, Frist: 10.08. 2016

Wissenschaftlicher Koordinator (m/w) „Recht im Kontext“, Wissenschaftskolleg zu Berlin, Frist: 31.08.2016 Weiterlesen …

Den Schlechten ans Kröpfchen – Eine kurze Geschichte des industrialisierten Huhns

von WIEBKE REINERT

fb05.reinert_Dass das Münsteraner Landgericht die Klage gegen einen Kükenbrütereibetrieb wegen des Tötens männlicher Küken abgelehnt hat, ließe sich durchaus als historisch bezeichnen. Die Begründung, massenhafte Tiertötungen seien allein wegen wirtschaftlicher Erwägungen »vernünftig«, kommentiert gewissermaßen eine Geschichte, die selbst als Ergebnis »alle[r] erdenklichen ökonomischen Ziele« beschrieben werden kann. Die relevanten Hühner sind darin allerdings sehr vielfältig verwoben mit menschengesellschaftlichen Zusammenhängen, von denen einige in diesem Beitrag aus historisch-anthropologischer Perspektive beleuchtet werden sollen. Weiterlesen …

Dürfen wir Küken töten?

von TATJANA VIŠAK

Tatjana

Selbst wenn ein Tier schmerzlos getötet, wird schadet der Tod zum entsprechenden Zeitpunkt dem Tier genau dann, wenn er ihm eine gute Zukunft weg nimmt, die das Tier ansonsten noch gehabt hätte. Wenn das Töten gleich nach dem Schlüpfen dem Küken nicht schadet, dann nur deshalb, weil sein Leben ohnehin nicht lebenswert gewesen wäre. Das liegt dann allerdings an unserem schlechten Umgang mit den Tieren und ist an sich moralisch problematisch. Angenommen das Küken hätte ein gutes Leben haben können und der Tod schadet ihm: Dürfen wir das Küken töten?

 

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Schadet der Tod dem Küken?

von TATJANA VIŠAK

TatjanaJedes Jahr werden weltweit mehr als 65 Milliarden Landtiere für den menschlichen Verzehr getötet; dazu kommen noch mehr Fische und Meerstiere. Auch die Milch- und Eierproduktion geht mit dem Töten von Tieren einher. So werden die männlichen Küken der Legehennen direkt geschreddert oder vergast, weil sie keine Eier legen und sich für die Fleischproduktion nicht so gut eignen. Da es sich bei der Ernährung mit tierlichen Produkten nicht um eine Notwendigkeit handelt, sondern vielmehr Gewohnheit und geschmackliche Vorzüge eine Rolle spielen, und da den betroffenen Tieren im Allgemeinen ein moralischer Stellenwert zugesprochen wird, drängt sich folgende Frage auf: Ist das Töten von Tieren für diese Zwecke gerechtfertigt? Um diese Frage zu beantworten, muessen wir aus tierethischer Perspektive wissen: schadet der Tod dem Tier?
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