Darum in die Ferne schweifen: Ein Werkstattbericht zur nächsten Assistententagung in Hagen

von SEBASTIAN PIECHA

Sebastian-PiechaSave the date: 21. bis 24. Februar 2017

Die Teilnehmer der letzten Assistententagung in Mainz wissen es schon: Die nächste und mittlerweile 57. Assistententagung Öffentliches Recht wird 2017 erstmals in der westfälischen Metropole Ruhr am Rande des Sauerlands, an der FernUniversität in Hagen stattfinden. Wir sind sehr stolz, diese großartige Tradition der Assistententagung bei uns in Hagen fortführen zu dürfen. Als Mitglied des Organisationskomitees möchte ich Euch in diesem Blogbeitrag einen kurzen Werkstattbericht geben.

Vorab: Merkt Euch als Termin für die kommende Assistententagung bitte den 21. bis 24. Februar 2017 vor. Wir freuen uns, wenn wir Euch dann möglichst zahlreich in Hagen werden begrüßen dürfen!

Bewährtes bewahren, Neues wagen?

Zum Ablauf der Tagung kann bereits so viel verraten werden: Das mittlerweile schon gefestigte Grundschema bleibt erhalten, wir wollen Bewährtes also bewahren. Wir konnten zum Beispiel schon einige Partner und Förderer gewinnen, die bereits mit den Teams vergangener Assistententagungen kooperiert hatten. Kontinuität wird es zudem beim Verlag, der den Tagungsband herausgibt, geben.

Der Ablauf der Tagung bleibt nach derzeitigem Planungsstand im Vergleich zur Tagung in Mainz weitgehend gleich: Vorgeschaltet ist am Dienstagnachmittag das Treffen des AjV auf unserem Campus, wo die Völkerrechtsaffinen unter uns sich werden kennenlernen und austauschen können. Am Dienstagabend werden wir uns dann zur Eröffnungsveranstaltung treffen, dort salbungsvollen Worten eines renommierten Festredners (dessen Namen wir hier noch nicht preisgeben wollen) sowie Grußworten einiger Würdenträger lauschen und danach noch gemütlich bei dem einen oder anderen Getränk miteinander ins Gespräch kommen. Selbstverständlich wird auch die Wissenschaft nicht zu kurz kommen: Wir werden uns gewiss von Mittwoch bis Freitag rege austauschen können und kontrovers diskutieren, dazu aber sogleich.

Auch wenn es im Februar vielleicht nicht 36 Grad oder noch heißer werden wird, bekommt ihr die Gelegenheit, die Stadt Hagen und die Region während unseres vielfältigen Rahmenprogramms näher kennenzulernen. Es wird in bewährter Manier am Mittwochabend eine Podiumsdiskussion mit Gastrednerinnen sowie -rednern geben, deren Thema weitestgehend in Bezug zu unserer Tagung steht und am Donnerstagabend werdet Ihr außerdem regionale Spezialitäten in entsprechender Atmosphäre entdecken dürfen. Zu guter Letzt erhaltet Ihr aber auch am Abschlussabend die Gelegenheit, „aufs Ganze“ gehen können. Diesem weitgehend bewährten Ablauf werden wir irgendwie, irgendwo, irgendwann unsere eigenen Hagener Impulse aufdrücken…

Was wollen wir eigentlich mit Euch diskutieren?

Das Thema der 57. Assistententagung ist, wie bereits in Mainz angekündigt, „Rechtskultur und Globalisierung“. Aber was verstehen wir als Organisationskomitee eigentlich darunter? Ich möchte dem Call for Papers nicht zu weit vorgreifen, aber so viel sei bereits jetzt verraten: Wir wollen einen möglichst großen Kreis potenzieller Vortragender ansprechen und haben uns daher bewusst für einen sehr inklusiven Themenansatz entschieden, der gleichsam völkerrechtliche, europarechtliche, verfassungsrechtliche sowie verwaltungsrechtliche Elemente abdecken wird. Es wird mutmaßlich also für Interessierte aus jeglichen Teildisziplinen des Öffentlichen Rechts etwas dabei sein, zu aktuellen Fragen werdet Ihr Euch ebenso auslassen können wie zu Grundsätzlichem und Dogmatischem. Näheres werdet Ihr dem Call for Papers entnehmen können, was voraussichtlich noch im Spätsommer veröffentlicht werden wird.

Haltet also Eure Augen auf: Sobald der Call for Papers und die Homepage der Assistententagung in Hagen online sind, werdet Ihr es natürlich hier auf dem JuWissBlog erfahren!

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