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#RegensburgRettet

Werkstattbericht zur 58. Assistententagung Öffentliches Recht an der Universität Regensburg

von JULIA WEITENSTEINER

Anders als in den Jahren zuvor hatte sich am Ende der 57. Assistententagung an der Fernuni Hagen trotz aller Appelle erstmals kein neues Team zur Organisation der nächsten ATÖR gefunden. Wir Regensburger Teilnehmerinnen an der 57. ATÖR kamen zunächst als Teil eines inoffiziellen, universitätsübergreifenden Rettungsorganisationsteams, das im Notfall die Assistententagung Öffentliches Recht am Leben erhalten sollte, zurück aus Hagen. Dennoch beschlossen wir, noch einen letzten internen Mobilisierungsversuch zu starten, um die Tagung in Regensburg auszurichten.

Mit Erfolg: Aus den Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der öffentlich-rechtlichen Lehrstühle der Uni Regensburg fand sich spontan ein fünfköpfiges Team, das bereit und motiviert war, die 58. ATÖR gemeinsam zu organisieren. Durch einen Anruf bei den Vorausrichtern im Ruhrgebiet wurde die zunächst fixe Idee, die ATÖR nach 1968 und 1992 zum dritten Mal und genau 50 Jahre nach der ersten Assistententagung wieder nach Regensburg zu holen, unter dem #RegensburgRettet Realität. Weiterlesen …

58. Assistententagung im Öffentlichen Recht in Regensburg

Thema der Tagung: „Die Richter sind in Ausübung ihres richterlichen Amtes unabhängig.“

58. ATÖRNicht nur Art. 87 des österreichischen B-VG, auch Art. 191c der schweizerischen BV und Art. 97 des deutschen GG garantieren für die Entscheidungsfindung der Gerichte die richterliche Unabhängigkeit. Doch auch gerichtliche Entscheidungen entstehen nicht in einem Vakuum, sondern werden von Menschen gefällt. Sie sind damit notwendigerweise und auf allen gerichtlichen Ebenen das Ergebnis verschiedenster Einflüsse, Zusammenhänge und Beziehungen – innerhalb und außerhalb des Gerichtssaals. Genauso endet auch die Wirkung von Gerichtsentscheidungen nicht an dessen Schwelle, sondern reicht weit über diesen hinaus. Gerichtliche Entscheidungen haben etwa Auswirkungen auf die beteiligten Parteien, die Gesellschaft, die Rechtswissenschaft.

Die 58. Assistententagung im Öffentlichen Recht an der Universität Regensburg widmet sich diesen Wechselwirkungen. Ziel der 58. Assistententagung ist es, den Kontext der gerichtlichen Rechtsfindung im Öffentlichen Recht zu beleuchten und zu einer wissenschaftlich-hinterfragenden Auseinandersetzung mit der Rechtserkenntnisquelle „Gerichtsentscheidung“ beizutragen.

Der Call for Papers für die 58. Assistententagung im Öffentlichen Recht ist online.

Service am Montag

Stellen

Eine Stelle als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insbesondere Verwaltungswissenschaften, Kultur und Religionsverfassungsrecht der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (Lehrstuhl Prof. Dr. Hinnerk Wißmann). Bewerbungsfrist: 17. März 2017.

Eine Stelle als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (TV-L Berliner Hochschule EG 13, 66%) an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin (Campus Lichtenberg, Forschungsinstitut für Öffentliche und Private Sicherheit (FÖPS Berlin) – im Rahmen des aus Mitteln des Instituts für Angewandte Forschung (IFAF Berlin) geförderten Projektes „FindMyBike“ – Rechtliche und technische Konzepte für die Übertragung von zeitbasierten Geodaten zur Aufklärung von Fahrraddiebstählen (Prof. Dr. Hartmut Aden). Bewerbungsfrist: 15. März 2017. Weiterlesen …