Ein erster Werkstattbericht aus Münster

vom Organisationsteam JTÖR Münster 2021

„Freshes Forum“, „Festival öffentliches Recht“ – die Umbenennungsdiskussion bei der 60. „Assistententagung“ in Trier im AK Gender, am Rande des Tagungsgeschehens sowie auf den vergangenen Tagungen zuvor war in ihrer Kreativität kaum zu bremsen. Große Einigkeit herrschte schließlich darüber, dass ein neuer Name sich einer diskriminierungsfrei(er)en Sprache bedienen und möglichst alle Teilnehmer*innen ansprechen sollte, unabhängig von Beschäftigungsverhältnis und Berufsbezeichnung, und dass der Name im gesamten deutschen Sprachraum gleich verständlich sein sollte. Gesucht war auch ein Tagungsname, der dem Selbstbewusstsein der jungen öffentlich-rechtlichen Wissenschaft Ausdruck verleiht.

Das Team, das in Münster gerade mit vollem Elan damit begonnen hat, die 61. Tagung zu planen, hat sich dementsprechend als einer der ersten Punkte damit auseinandergesetzt, wie dem Stimmungsbild aus Trier bei einer Umbenennung möglichst Rechnung getragen werden kann. Ziel war es, eine langfristige Lösung zu finden, die auch von künftigen Teams weiter genutzt werden kann, und zudem einen gewissen Wiedererkennungswert auch im Verhältnis zum bisherigen Namen zu schaffen.

Wir freuen uns daher nun umso mehr darauf, vom 23. bis 26. Februar 2021 in Münster die

 

  1. Junge Tagung Öffentliches Recht

– JTÖR –

 

auszurichten und euch dort zu begrüßen.

Zitiervorschlag: Organisationsteam JTÖR Münster 2021, Call us by our name. Ein erster Werkstattbericht aus Münster, JuWissBlog Nr. 58/2020 v. 15.04.2020, https://www.juwiss.de/58-2020/.

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6 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Simon Pschorr
    15. April 2020 21:26

    Stark! Das ist eine wirklich erfreuliche Entscheidung.

    Antworten
  • Michael Rapp
    16. April 2020 07:04

    Liebes Organisationsteam!
    Herzlichen Glückwunsch für diese gute Wahl und die Courage guter das Thema endlich Mal einen Punkt zu setzen!
    Ich freue mich schon sehr auf die JTÖR 2021 bei euch!

    Antworten
  • Christian G. H. Riedel
    17. April 2020 11:17

    Gute Entscheidung!

    Ich finde, nun ist es Zeit, dass die Staatsrechtslehrertagung die alte Abkürzung ATÖR übernimmt und sich in Alte Tagung Öffentliches Recht umbenennt. 😉

    Antworten
  • Janwillem van de Loo
    17. April 2020 16:50

    Was lange währt wird endlich gut 😉
    Eine lange überfällige Entscheidung – der alte Name unterschlug ja nicht nur alle nicht-männlichen Teilnehmenden, es gab vor allem die Berufsbezeichnung „Assistent“ ja schlicht kaum noch.
    Das ist nun JTÖR eine gute Lösung – herzliche Glückwünsche dazu.

    Ich habe schon den Witz gehört die Staatsrechtslehrertagung, die ja in ihrem Namen auch alle nicht männlichen Teilnehmenden unterschlägt, in »Alte Tagung öffentliches Recht« umzubenennen – die Abkürzung ATÖR ist ja nun frei 😉

    Antworten
  • Janwillem van de Loo
    17. April 2020 16:54

    Was lange währt wird endlich gut 😉
    Eine lange überfällige Entscheidung – der alte Name unterschlug ja nicht nur alle nicht-männlichen Teilnehmenden, es gab vor allem die Berufsbezeichnung „Assistent“ ja schlicht kaum noch.

    Da ist nun JTÖR eine gute Lösung – herzliche Glückwünsche dazu.

    Antworten
  • […] März wurde es in Trier bereits im Rahmen der 60. Jungen Tagung Öffentliches Recht (damals noch Assistententagung) angeteasert: Die JTÖR 2021 wird vom 23.-26.02.2021 in Münster unter dem Thema „Zugang zu […]

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