Der JuwissDay 2026 wird am 25. September 2026 an der Universität Mannheim stattfinden.
Den Call for Abstrafst, der bis zum 31.3.2026 läuft, findet ihr hier als PDF.
Der JuwissDay 2026 wird am 25. September 2026 an der Universität Mannheim stattfinden.
Den Call for Abstrafst, der bis zum 31.3.2026 läuft, findet ihr hier als PDF.
Der Wandel der Wirtschaft zu einer Circular Economy wird zunehmend rechtlich gestaltet: Auf EU-Ebene zuletzt durch die Ökodesign-Verordnung mit dem Digitalen Produktpass, der Recht-auf-Reparatur-Richtlinie, der Batterie- und der Verpackungsverordnung sowie den für 2026 geplanten Circular Economy Act; in Deutschland u.a. durch das stetig weiterentwickelte Kreislaufwirtschaftsgesetz, spezialisierte Regime erweiterter Herstellerverantwortung und ein reformiertes Sachmängelrecht. Gleichzeitig steigen Abfallmengen, Sekundärrohstoffmärkte bleiben fragil. Verbraucher:innen entscheiden sich für Neuanschaffungen und gegen Reparaturen. Schnell stellt sich die Frage: Welche rechtlichen Leitplanken gibt es, welche Strategien wirken – und wo hakt es? Der JuWissDay 2026 soll dazu beitragen, das Recht der Circular Economy systematisch zu erschließen.
Beitragsvorschläge sollten sich an einer oder mehreren der folgenden Leitfragen orientieren:
Welche Ansätze finden sich, um zirkuläre Ressourcen-, Waren-, und Abfallströme grenzüberschreitend oder global zu implementieren? Wie greifen verschiedene Regelungsbereiche, etwa aus dem Abfall-, Produkt-, Gewährleistungs-, Wettbewerbs- und Verbraucherrecht ineinander (z. B. End-of-Waste vs. Produktsicherheits- und Chemikalienrecht; Rolle von Normung und Datenzugang)? Lassen sich die Erkenntnisse aus anderen Rechtsgebieten übertragen und/oder dort nutzbar machen (z.B. Forstrecht, Agrarrecht, Regulierungsrecht)?
Wir freuen uns auf dogmatische Analysen, Systematisierungen, vergleichende Studien, rechtsökonomische und -historische Arbeiten, Evaluationen von Rechtsetzung und Fallstudien zu Sektoren oder Instrumenten. Interdisziplinäre Forschungsansätze sind willkommen, sofern sie rechtswissenschaftlich anschlussfähig sind.
Abstract: max. 2500 Zeichen (inkl. Leerzeichen), Dateiformat: .docx oder .odt Frist: 31.03.2026, die Auswahl der Beiträge erfolgt im April 2026.
Per E-Mail an: juwissday2026@juwiss.de
Vortragsdauer: ca. 20 Min.
Schriftliche Fassungen der Beiträge sollen gesammelt in einem Tagungsband erscheinen.
JuWiss versteht sich als Plattform für den offenen wissenschaftlichen Austausch von allen Nachwuchswissenschaftler:innen im Öffentlichen Recht. Angesichts der noch immer erheblichen strukturellen Unterrepräsentanz von FINTA, BiPOC, Personen mit körperlicher/geistiger/seelischer Beeinträchtigung und Erstakademiker:innen in unserem Fach berücksichtigen wir bei der Auswahl der Beiträge neben der Innovativität und Qualität – sofern freiwillig mit der Einreichung offengelegt – auch persönliche Merkmale. Der JuWissDay 2026 fördert Diversität.
Hans Flemming Maltzahn (Universität Mannheim)
Manuela Niehaus (Universität Speyer)
Philipp Overkamp (Universität des Saarlandes)
Lasse Ramson (Universität Bremen)
Felix Würkert (Universität Mainz)
