Mit Verbraucherpolitik verbinden viele Menschen zunächst das Thema „Verbraucherschutz“. Allerdings spielen VerbraucherInnen darüber hinaus in vielen Politikfeldern eine wichtige Rolle als aktiv Handelnde, deren Entscheidungen einen Einfluss auf soziale, ökonomische und ökologische Entwicklungen haben. Beispiele aus dem In- und Ausland zeigen bereits ein solches Verständnis: Den alltäglichen Entscheidungen und Routinen von VerbraucherInnen kommt eine wichtige Bedeutung zu, wenn bestimmte politische Ziele erreicht werden sollen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie konkrete Verbraucherpolitik gemacht wird, wer diese gestaltet und wie gesellschaftliche Interessen eingebunden werden. Gleichzeitig gilt es auch zu diskutieren, welchen Beitrag wissenschaftliche Erkenntnisse für eine solche umfassende Verbraucherpolitik leisten können.
Der IniVpol-Workshop 2018 bietet einen Diskussionsraum, um aktuelle Entwicklungen aus unterschiedlichen Politikfeldern zu diskutieren, die alle Marktteilnehmer betreffen – Anbieter von Produkten und Dienstleistungen ebenso wie die Verbraucher. Dabei sollen zum einen konkrete politische Maßnahmen offen debattiert werden und zum anderen die Frage im Mittelpunkt stehen, wie Forschungsergebnisse aus unterschiedlichen Bereichen, die das individuelle Verhalten in den Mittelpunkt stellen (mit Bezug zu Umwelt- und Klimapolitik, Gesundheitspolitik), tatsächlich in politische Maßnahmen transferiert werden können. Konkrete Transferfragen sowie die Rolle und die Interessen verbraucherpolitischer Akteure sollen im zweiten Teil des Workshops diskutiert werden.
Das Programm der Tagung findet sich hier. Die Anmeldung erfolgt über den Projekt-Blog.
Es besteht die Möglichkeit, nach enstsprechender Mitteilung der Ankunftszeit an Alexander Leipold, einen kostenfreien Shuttlebus vom Hauptbahnhof Hagen zum Tagungsort zu nutzen.
