Buchvorstellung „Unternehmen vor Gericht. Globale Kämpfe für Menschenrechte“

Am 1. März 2016 erscheint das neue gemeinsame Buch von Wolfgang Kaleck (Rechtsanwalt, Autor und Generalsekretär des ECCHR) und Dr. Miriam Saage-Maaß (Juristin, Autorin und stellvertretende Legal Director des ECCHR): „Unternehmen vor Gericht. Globale Kämpfe für Menschenrechte“.

ArbeiterInnen in Pakistan, GewerkschafterInnen in Kolumbien und BäuerInnen im Sudan nehmen die Verbrechen mächtiger Unternehmen nicht länger hin. Vor Gerichten setzen sie sich zur Wehr und fordern ihre Rechte ein – auch in Europa. Das ECCHR unterstützt sie dabei und interveniert gegen deutsche Unternehmen wie den Textilhersteller KiK und das Ingenieurunternehmen Lahmeyer, gegen Konzerne wie Nestlé, Pharmafirmen wie GlaxoSmithKlein oder das transnationale Holzunternehmen Danzer Group.

Anhand von Einzelfällen beschreiben Kaleck und Saage-Maaß die Arbeit des ECCHR und von MenschenrechtsanwältInnen weltweit. Sie schildern, wie Menschenrechtsorganisationen und soziale Bewegungen juristische Arbeit ihren politischen und sozialen Kampf integrieren. Der Widerstand im globalen Süden zeigt: Neben Streiks und Protesten zwingen auch juristische Verfahren die Firmen zum Umdenken.

Bei einer Matinee am 6.März um 12:00 Uhr in der „Bar jeder Vernunft“ in Berlin stellen Kaleck und Saage-Maaß ihr Buch vor und diskutieren darüber mit Michael Windfuhr (Stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte).

Anmeldung unter info@ecchr.eu.

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