Einwanderung und Einwanderungspolitik im internationalen Vergleich

In diesem Jahr führt der AK Migrationspolitik in der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft wieder eine Tagung für junge Migrationsforscherinnen und -forscher durch. Titel der Tagung ist „Einwanderung und Einwanderungspolitik im internationalen Vergleich“. Die Tagung findet am 2. und 3. Mai 2019 in Münster statt. Junge Migrationsforscherinnen und -forscher, die auf diesem Themengebiet arbeiten und gerade dabei sind, ihre Examens- oder Doktorarbeiten zu verfassen, sind aufgerufen, ihre Ergebnisse auf der Tagung einem breiteren Fachpublikum vorzustellen und zu diskutieren.. Die Beiträge sollen dabei in einem 15-minütigen Vortrag präsentiert und anschließend von ausgewiesenen Migrationsexpertinnen und -experten kommentiert werden. Die Tagung ist interdisziplinär angelegt. Wir freuen uns daher auf Beiträge unterschiedlicher Disziplinen wie Politikwissenschaft, Soziologie, Geographie, Anthropologie, Recht, Wirtschaft usw. Deadline für die Beitragsvorschläge ist der 28. Februar 2019. Wie in den vergangenen Jahren werden die gesamten Reise-, Verpflegungs- und Unterbringungskosten für alle Vortragenden übernommen.

 

Nachdem Migration in Europa und insbesondere in Deutschland in den letzten Jahren vor

allem in einem Problemmodus diskutiert wurde und die Gefahren und Herausforderungen im

Kontext der Regulierung und Bewältigung der Fluchtmigration im Mittelpunkt standen, rücken

nun wieder die mit Migration verbundenen Potentiale und Chancen in den Vordergrund und

die Frage, wie diese positiven Impulse in Zukunft besser genutzt und ausgeschöpft werden

können. Im Mittelpunkt steht dabei die Diskussion um eine Reform der bestehenden Einwanderungsbestimmungen

in Deutschland und innerhalb der Europäischen Union. Wie muss ein

modernes Einwanderungsrecht beschaffen sein, damit es auf der einen Seite humanitären

Anforderungen gerecht wird und auf der anderen Seite auch attraktiv für Hochqualifizierte

und Fachkräfte ist? Wie sehen die derzeitigen Regelungen aus und was muss verändert

werden? Wie haben andere Länder Einwanderung geregelt und was kann man hiervon lernen?

Der Arbeitskreis Migrationspolitik in der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft

(DVPW) nimmt diese Fragen zum Anlass, die Diskussion um eine Reform der aktuellen Einwanderungspolitik

im Rahmen einer Tagung für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

auf den Prüfstand zu stellen und einem internationalen Vergleich zu unterziehen.

Junge Migrationsforscherinnen und -forscher, die auf diesem Themengebiet arbeiten und

gerade dabei sind, ihre Examens- oder Doktorarbeiten zu verfassen, sind aufgerufen, ihre

Ergebnisse auf der Tagung einem breiteren Fachpublikum vorzustellen und zu diskutieren.

Die Beiträge sollen dabei in einem 15-minütigen Vortrag präsentiert und anschließend von

ausgewiesenen Migrationsexpertinnen und -experten kommentiert werden.

Die Tagung ist interdisziplinär angelegt. Wir freuen uns daher auf Beiträge unterschiedlicher

Disziplinen wie Politikwissenschaft, Soziologie, Geographie, Anthropologie, Recht, Wirtschaft

usw. Die Beiträge können und sollen dabei also sowohl politikwissenschaftliche als

auch rechtliche, soziologische, ökonomische, anthropologische Aspekte der Einwanderungspolitik

(und seiner Wirkungen) beleuchten. Besonders willkommen sind auch Beiträge, die

eine international vergleichende Perspektive einnehmen und/oder Migrationspolitik auf lokaler,

regionaler oder globaler Ebene betrachten (Stichwort „Global Migration Governance“).

Außerdem freuen wir uns über Beiträge, die der Frage nachgehen, wie Einwanderungspolitik

nachhaltig gestaltet werden kann, so dass auch die Interessen von Herkunftsländern sowie

der Migrantinnen und Migranten selber berücksichtigt werden können (Triple-Win).

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und

Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Forschungszentrum des Bundesamts für

Migration und Flüchtlinge (BAMF) und dem Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung

an der Universität Duisburg-Essen durchgeführt. Tagungsort ist die Akademie Franz

Hitze Haus in Münster. Die Kosten für Anfahrt, Unterkunft und Verpflegung der teilnehmenden

Referentinnen und Referenten werden von den Veranstaltern übernommen.

Anmeldeschluss: Referatsangebote mit einem max. 1-seitigen Abstract werden bis zum 28.

Februar 2019 erbeten an: migrationspolitik@yahoo.de.

Veranstalter: Arbeitskreis „Migrationspolitik“ in der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft

(DVPW), Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-

Westfalen, Forschungszentrum des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF),

Institut für Politikwissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Zentrum für

Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI) an der Universität Duisburg-Essen, Akademie

Franz Hitze Haus, Münster.

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