„If American legal scholars try first to be interesting, Germans want first to be right.“

von JUWISS-REDAKTION

Vor etwa einem Jahr haben wir uns auf dem JuWissBlog schon einmal mit dem Bericht des Wissenschaftsrats zu den Perspektiven der Rechtswissenschaft in Deutschland auseinandergesetzt. „Konzepte für juristische Bildung“, der Stellenwert der rechtswissenschaftlichen Grundlagenfächer, Interdisziplinarität, die Forderung nach mehr Reflexion und die Verschlankung des klassischen Prüfungskanons standen zur Diskussion.

Zwischenzeitlich liegt eine englischsprachige Übersetzung des Berichts vor, auf dessen Grundlage in einem Online-Symposium auf dem Verfassungsblog gerade heiß diskutiert wird. Ist Interdisziplinarität in Deutschland ebenso machbar wie in den USA? Oder sollten wir es wie der Schuster halten und lieber bei unseren Leisten bleiben – sprich: weiterhin im Schwerpunkt rechtsdogmatisch arbeiten? Ist es gut, immer alles genau richtig machen zu wollen? Oder können wir einen Schuss interdisziplinäre Originalität in Kombination mit etwas wissenschaftlichem Wagemut ganz gut verkraften?

Die Diskussion läuft. Alle, die sich berufen fühlen in Sachen Perspektiven der Rechtswissenschaft mitzudiskutieren, sind herzlich aufgefordert eben dies auf dem Verfassungsblog zu tun. Aber auch wir von der JuWiss-Redaktion freuen uns natürlich über Beiträge, die sich kritisch mit den Perspektiven der Rechtswissenschaft auseinandersetzen oder zu den Positionen Stellung beziehen, die auf dem Verfassungsblog zur Sprache kommen.

(Die Überschrift entstammt dem Blogpost von Michaela Hailbronner auf dem Verfassungsblog.)

, , , , , ,
Nächster Beitrag
Nun sag, wie hast Du‘s mit der Europäischen Union?
Vorheriger Beitrag
Die Gefahren des Elfenbeinturms

Ähnliche Beiträge

Interview mit dem Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts PROF. DR. ANDREAS VOßKUHLE Die juristische Methode, Inter- und Intradisziplinarität JuWissBlog: Wir möchten uns nun verstärkt den im Bericht aufgegriffenen Themen und Herausforderungen des Öffentlichen Rechts nähern. Hier fragt sich, ob die herkömmliche juristische Methodik die hybriden Phänomene wie Europäisierung, Transnationalisierung und Privatisierung überhaupt…
Weiterlesen
von HANNAH BIRKENKÖTTER und SINTHIOU BUSZEWSKI Die jungen Leute vom Blog saßen alle um einen Tisch. Kommunikative „U“-Formation. Draußen wehte eine Brise, Motorräder knatterten vorbei. Eigentlich hatte man über etwas anderes reden wollen. Wie schreibe, wie redigiere ich Texte? Was ist ein guter Text? – hatten sie sich gefragt, die…
Weiterlesen
von HANNAH BIRKENKÖTTER Der Bericht des Wissenschaftsrats zur Lage der Rechtswissenschaft fordert an mehreren Stellen eine Auseinandersetzung der Fachgesellschaften mit konkreten Problemen des Wissenschaftsbetriebs. Um die Frage, was der Bericht des Wissenschaftsrats für die Hochschullehre im Allgemeinen und das Öffentliche Recht im Besonderen bedeutet, ging es bei der Auftaktveranstaltung des…
Weiterlesen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü